Der Fall Ilsede: Mutmaßlicher Mörder hinterließ Abschiedsbrief
Vor rund 1 Woche sorgte der schreckliche Vorfall in Ilsede bundesweit für Aufsehen und tiefe Erschütterung in dem kleinen niedersächsischen Ort. Nach ersten Erkenntnissen soll ein 36-jähriger Familienvater aufgrund von Eheproblemen und aus Angst, seine Kinder nach einer möglichen Trennung von der Frau zu verlieren, die 4 Kinder getötet und anschließend sich selbst zu töten versucht haben. Die Polizei fand den Mann schwer verletzt neben den vier Kinderleichen in der Wohnung und konnte ihn in ein Krankenhaus bringen. Bei den vier Kindern kam jede Rettung zu spät.
Nun soll der mutmaßliche Täter und Familienvater aus dem künstlichen Koma erwacht sein. Jedoch ist er immer noch nicht vernehmungsfähig.
Offenbar handelte er aus Angst und sei vorher depressiv gewesen, was jedoch nicht aufgefallen war. Zudem hinterließ er den Medienberichten zufolge einen Abschiedsbrief.
Die Frau befand sich zum Tatzeitpunkt im Urlaub. Per SMS kündigte der Mann die Tat an, woraufhin die Lebensgefährte umgehend die Polizei informierte.
( Quelle: n-tv, 21.06.2012 )
Dieser Beitrag wurde eingestellt von Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht Dr. Böttner, Strafverteidiger aus Hamburg. Weitere aktuelle Entscheidungen zum Strafrecht und Strafprozessrecht finden Sie unter “aktuelles” und unserem neuen Anwalt & Strafverteidiger Blog sowie einen Überblick über die Tätigkeitsfelder der Kanzlei in den entsprechenden Rubriken.
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