Massaker im Kino: Amokschütze in Auroras hatte die Tat geplant
Einen Tag nach der Tragödie in dem Kino in Auroras im Bundesstaat Colorado mit mindestens zwölf Toten und über 30 Verletzten sind ein paar Details über den Todesschützen durchgesickert.
Der 24-jährige Student hatte die Tat anscheinend länger geplant gehabt und sich ein riesiges Waffenarsenal zugelegt. So soll er in den beiden vergangenen Monaten rund 6000 Schuss Munition für ein Sturmgewehr, einer Schrottflinte bzw. für zwei Pistolen im Internet erworben haben. Insgesamt soll er mindestens über vier Waffen verfügt haben.
Zusätzlich hatte er seine Wohnung mit mehreren Sprengfallen ausgestattet, auf die die Ermittler noch am Tag der Tat gestoßen waren. Diese sollen sehr kompliziert ausgestattet sein, so dass selbst die Sprengstoffexperten mindestens einen Tag benötigen für die Entschärfung.
Über den Grund der Tötung ist bislang wenig bekannt und ein Motiv ist noch unklar. Der Student war bislang nicht auffällig und ist nicht vorbestraft.
Indes zeigten sich US-Präsident Barack Obama sowie auch der Regisseur vom neusten „Batman“-Streifen bestürzt von der Tat und sprachen den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus.
( Quelle: stern, 21.07.2012 )
Dieser Beitrag wurde eingestellt von Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht Dr. Böttner, Strafverteidiger aus Hamburg. Weitere aktuelle Entscheidungen zum Strafrecht und Strafprozessrecht finden Sie unter “aktuelles” und unserem neuen Anwalt & Strafverteidiger Blog sowie einen Überblick über die Tätigkeitsfelder der Kanzlei in den entsprechenden Rubriken.
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