Beweisverwertungsverbot

Das Beweisverwertungsverbot regelt im Strafprozess den Grundsatz, dass vermeintliche Beweise im Rahmen eines Strafprozesses wie Informationen, Urkunden, Geständnisse oder sonstige Aussagen grundsätzlich nicht berücksichtigt und im Prozess verwertet werden dürfen, sofern diese nicht ordnungsgemäß und auf Grundlage der geltenden Rechte zustande gekommen sind, wie beispielsweise bei fehlender Belehrung des Beschuldigten oder verbotene Abhörmaßnahmen oder Durchsuchungen. Nur in Ausnahmefällen und insbesondere bei Straftaten wie Mord können diese dennoch Einzug finden.