Führungszeugnis

Das so genannte Führungszeugnis ist ein Abschnitt des Bundeszentralregisters eines jeden Bürgers, in welchem im öffentlichen Interesse und für den Betroffenen und Behörden sowie sonstige andere Stellen zugänglich etwaige Straftaten bzw. Vorstrafen eingetragen werden. Das Führungszeugnis ist vorallem bei potentiellen neuen Arbeitgebern gefragt, die einen Einblick in diesen Abschnitt gewährt bekommen und somit kontrollieren wollen, ob der Bewerber bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten ist.

OLG: „Anstellungsbetrug“ erfordert mangelhafte Arbeitsleistung

Freispruch vom Anstellungsbetrug / Strafverteidigung in der Revision:

Auch nach Urkundenfälschung und Verschweigen von Vorstrafen beim Einstellungsgespräch erfordert ein Anstellungsbetrug den Nachweis eines konkret eingetretenen Schadens, verursacht durch (in Bezug auf den Vergütungsanspruch) mangelhafte bzw. unqualifizierte Arbeitsleistung.