Geldautomat

An Geldautomaten von Banken kann der Bankkunde oder Besitzer einer Bankkarte (EC-Karte) Geld abholen und sich in Bar von der Maschine auszahlen lassen.

BGH: Eine mangelhafte Sachverhaltsaufklärung führt zur Aufhebung des Urteils

Urteil nicht ausreichend plausibel begründet und somit aufgehoben (BGH-Revision): Für eine Verurteilung wegen Erpressung (hier bei räuberischer Erpressung im Prostitutionsgewerbe mit versuchtem EC-Kartenmissbrauch) muss das Gericht, um strafrechtlichen Anforderungen zu genügen, zunächst einmal die Bedrohungslage hinreichend aufklären.

BGH: Maestro-Karte als Zahlungskarte mit Garantiefunktion

Computerbetrug mit EC-Karten, Tatmehrheit und Beihilfe bei Kreditkartenfälschung:

BGH -Einordnung von Maestro-Karten als Zahlungskarte mit Garantiefunktion sowie zur strafrechtlichen Abgrenzung von Tatmehrheit und Beihilfe bei Fälschung von Zahlungskarten mit Garantiefunktion (nach Kartenfälschung und Bargeld-Abhebung im Ausland bzw. Missbrauch der Garantiefunktion von Kreditkarten).

BGH: Nötigung zur Ermöglichung der Wegnahme erforderlich - Computerbetrug

Wie ist die Strafbarkeit bei der Bedrohung mit einer Waffe beim Geldabheben am Geldautomaten? Ist es eine Nötigung oder sogar eine besonders schwere räuberische Erpressung? Hierfür müsste das Werkzeug, die Waffe, gerade zur Ermöglichung der Wegnahme eingesetzt werden, was im vorliegenden Fall nicht erfolgte.

Gute Strafverteidigung: „Falscher Beruf“ führt zum Freispruch

In Strafverfahren wegen Betrugs und Körperverletzung nach einer „Gratis-Taxifahrt“ konnte eine glänzende Strafverteidigung eine Verurteilung des Angeklagten verhindern. Mit dem Argument, der vom Opfer genannte Beruf stimme nicht mit dem tatsächlichen Beruf des Angeklagten überein, wurde der Freispruch erzielt, denn eine Verwechselung konnte so nicht mehr ausgeschlossen werden.