Kokain

Die Droge Kokain gilt als eines der bekanntesten Rauschgifte mit starker psychischer Abhängigkeit und wird zumeist über das Schnupfen mit der Nase eingenommen.

Brechmitteleinsatz: Der Einsatz von Pinzette und Spatel verletzt die Menschenwürde

Körperverletzung mit Todesfolge? Verletzung der Menschenwürde durch den Arzt?

Die Menschenwürde kann durch den Einsatz von Brechmitteln (Exkorporation) zur Beweissicherung von Kokain verletzt sein. Auch mit dem Tod eines Patienten muss der Arzt jederzeit rechnen. Ausführungen des BGH zu Komplikationen mit Todesfolge nach Brechmitteleinsatz.

BGH: Zur Angabe einer vorausgegangene Verständigung in den Urteilsgründen nach § 267 Abs. 3 Satz 5 StPO

Strafverteidigung (Revision) im Betäubungsmittelstrafrecht (BtMG): Der BGH zur fehlenden Angabe der (von der Verteidigung abgelehnten) vorausgegangenen Verständigung (Deal im Strafprozess) im Urteil wegen Einfuhr und Verkauf von Betäubungsmitteln (Drogen, hier Kokain).

BGH: Keine starren Grenzwerte bei Nachweis einer rauschmittelbedingten Fahruntüchtigkeit

BGH zur Fahruntüchtigkeit im Straßenverkehr nach Drogenkonsum (hier Kokain):

Für Verkehrsdelikte unter Kokaineinfluss gibt es im Verkehrsstrafrecht keine starren Grenzwerte. Fahruntüchtigkeit nach Kokainkonsum ist trotz verdächtiger Blutprobe auch nach der Blutentnahme nachzuweisen.