reformatio in peius

Die Reformatio in Peius (RIP) bezeichnet den Fall, dass ein Verwaltungsakt einer Behörde nach Wiederspruch durch den Adressaten die rechtliche Stellung des Adressaten verschlechtert also er mehr belastet als der Ursprungs-VA. In der Regel ist dies im Rechtsstaats aus Gründen der Rechtssicherheit und dem Vertrauensschutz verboten, so dass nach Einlegung eines Widerspruchs der Verwaltungsakt nicht verschlimmert werden darf.