Selbstanzeige

Mit der Selbstanzeige zeigt der vermeintliche Straftäter bei der Polizei die eigene Straftat an und belastet sich dadurch selbst in der Hoffnung, eventuell Strafmilderung zu erhalten. Bekannt sind vorallem die strafbefreienden Selbstanzeigen im Steuerstrafrecht durch das Anzeigen der eigenen Steuervergehen bei dem Finanzamt oder der Polizei.

Airbnb - Vermieter-Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung

Deutsche Steuerfahnder haben bei Airbnb Daten von Vermietern angefordert. Mit den Vermieterdaten von Airbnb sollen Steuerhinterziehungen aufgedeckt werden. Im Falle einer Verurteilung wegen Steuerhinterziehung kann neben einer Geldstrafe auch eine Freiheitsstrafe drohen. Mit einer strafbefreienden Selbstanzeige kann gemeinsam mit einem erfahrenen Strafverteidiger das Schlimmste meist verhindert werden.

„Paradise Papers“ – Es drohen Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung

Unter dem Namen „Paradise Papers“ sind erneut Daten von Briefkastenfirmen enthüllt worden. Viele Unternehmen, Politiker und Privatpersonen sollen über diese Briefkastenfirmen ihr Geld vor den deutschen Finanzbehörden versteckt haben. Einigen von der Offenlegung Betroffenen drohen Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung. Eine rechtzeitige und rechtssichere Selbstanzeige kann jedoch strafbefreiend wirken.

Der Falschgeld-Kauf im Darknet schützt vor Strafe nicht

Im sog. Darknet, auf speziellen Internetseiten und Foren im Internet, die von Suchmaschinen nicht gefunden werden, können seit geraumer Zeit auch Drogen, illegale Waffen oder Falschgeld gekauft werden. Trotz Anonymität und vermeintlich „sicheren“ Bezahlungswegen (z.B. Bitcoins) müssen die Darknet-Käufer zunehmend mit Hausdurchsuchungen und strafrechtlichen Ermittlungen rechnen. Wie können Sie sich in einem solchen Fall mit einem Strafverteidiger schützen?

Untreue-Verfahren gegen Vorsitzenden der TGD ohne Auflagen eingestellt

Das Strafverfahren wegen des Verdachts der Untreue (§ 266 StGB) gegen den langjährigen Vorsitzenden der Türkischen Gemeinde (TGD) in Deutschland, Kenan Kolat, ist nun eingestellt worden. Die Selbstanzeige und weitere Umstände kamen dem Beschuldigten allem Anschein nach zugute.