Unschuldsvermutung

Die Unschuldsvermutung ist ein wesentlicher Grundgedanke des Strafverfahrens und gilt Jedermann. Danach gilt jede Person grundsätzlich als unschuldig trotz eventuell belastender Beweise oder Indizien, solange nicht die Schuld erwiesen ist. Im Sinne der Unschuldsvermutung wird eine Person nur dann verurteilt, wenn das Gericht von dessen Schuld überzeugt ist.