Unterbringung

Die Unterbringung eines Verurteilten ist eine Maßregelung oder Maßnahme, wonach der Betroffene gegen seinen Willen auf Grund von psychischer Auffälligkeiten wie einer drohenden Selbstgefährdung oder Fremdgefährdung in eine geschlossene Abteilung bzw. in ein psychiatrisches Krankenhaus untergebracht wird zur Therapie und letztlich auch zum Schutze der Allgemeinheit. Somit ist die Unterbringung eine Zwangsbehandlung.

BGH: Bei der Verhältnismäßigkeitsprüfung der Sicherungsverwahrung sind nicht unerhebliche Zwischenräume zwischen den Taten und fehlender Eskalation zu berücksichtigen

Sexualstraftaten: Der BGH trifft Ausführungen zur Verhältnismässigkeit der Anordnung der Sicherungsverwahrung bei Sexualstraftätern in einer Revision.