Vermögensbetreuungspflicht

Die Vermögensbetreuungspflicht ist z.B. bei der Untreue gegeben und ist anzunehmen, wenn „dem Täter die Befugnis über fremdes Vermögen zu Verfügen zur Wahrnehmung von Interessen des Berechtigten eingeräumt wurde“, er also über das Vermögen verfügen kann durch seine Position wie ein Vermögensverwalter oder in einer Firma. Er muss ferner im Interesse des Berechtigten handeln, ansonsten greift der Missbrauchstatbestand.