Vermögensbetreuungspflicht

Die Vermögensbetreuungspflicht ist z.B. bei der Untreue gegeben und ist anzunehmen, wenn „dem Täter die Befugnis über fremdes Vermögen zu Verfügen zur Wahrnehmung von Interessen des Berechtigten eingeräumt wurde“, er also über das Vermögen verfügen kann durch seine Position wie ein Vermögensverwalter oder in einer Firma. Er muss ferner im Interesse des Berechtigten handeln, ansonsten greift der Missbrauchstatbestand.

BGH: Zur Vermögensbetreuungspflicht durch den Gehilfen im Rahmen der Untreue nach § 266 I StGB

Strafverteidigung nach Verurteilung wegen Beihilfe zur Untreue in besonders schweren Fällen:

Untreue und Vermögensbetreuungspflicht bei Behilfe zur Untreue im deutschen Strafrecht. Der BGH u.a. zur Möglichkeit (und Nichtbeachtung) der Strafmilderung für Gehilfen nach § 28 StGB.

Untreue: Vermögensbetreuungspflicht des Gerichtsvollziehers

Der Gerichtsvollzieher besitzt eine Vermögensbetreuungspflicht gegenüber den Gläubigern und kann sich grundsätzlich der Untreue strafbar machen. Allerdings müssen ihm diese Straftaten des Wirtschaftsstrafrecht vom Gericht im Verfahren nachgewiesen werden, ansonsten ist er nach Ansicht des BGh freizusprechen.