Vermögensgefährdung

Im Rahmen des Betrugs und nach Auffassung des Gesetzgebers soll bereits die schadensgleiche Vermögensgefährdung für die Verwirklichung des Betrugs ausreichend sein, ohne dass es zu einem konkreten Vermögensschaden gekommen ist. Die Bestimmung der Gefährdung als täuschungsbedingte, baldige Vermögensminderung beim Betrug ist nicht gleichzusetzen mit der Vermögensgefährdung im Rahmen der Untreue, wo es auch auf die Konkretheit ankommt und nach mehreren Kriterien zu bestimmen ist.