Vorratsdatenspeicherung

Die Vorratsdatenspeicherung ist ein umstrittener technischer Vorgang, bei welchem die Vorratsdaten als personenbezogene Daten wie die IP-Adresse und Verbindungsdaten und eventuell weitere Server/Provider-Daten einer Person für einen bestimmten Zeitraum gespeichert werden, um so einerseits die Strafverfolgung zu erleichtern und andererseits dem Provider oder Anbieter eine gewisse Sicherheit zu geben. Das BVerfG hat sich am 2. März 2010 mit einem bedeutenden Urteil zwar nicht grundsätzlich gegen die Vorratsdatenspeicherung ausgesprochen, jedoch Teile der damaligen Vorschriften für verfassungswidrig erachtet.