Vorstrafe

Der Begriff „Vorstrafe“ wird im Volksmund häufig dann verwendet, wenn eine Person als vorbestraft gilt. Dies ist der Fall, wenn die Person innerhalb einer gewissen Zeit bereits einmal eine Strafe durch das Gericht erhalten hat (Bewährungsstrafe) oder gegen sie ein Strafbefehl verhängt worden ist. Diese Vorstrafe wird dann in das Bundeszentralregister eingetragen, zumindest ab einer Geldstrafe von 91 Tagessätzen. Abhängig von der Höhe der Strafe werden diese Einträge nach 5, 10, 15 oder 20 Jahren getilgt. Solange gilt die Person als vorbestraft.

OLG: „Anstellungsbetrug“ erfordert mangelhafte Arbeitsleistung

Freispruch vom Anstellungsbetrug / Strafverteidigung in der Revision:

Auch nach Urkundenfälschung und Verschweigen von Vorstrafen beim Einstellungsgespräch erfordert ein Anstellungsbetrug den Nachweis eines konkret eingetretenen Schadens, verursacht durch (in Bezug auf den Vergütungsanspruch) mangelhafte bzw. unqualifizierte Arbeitsleistung.