Wertungswiderspruch

Der Begriff „Wertungswiderspruch“ wird häufig dann benutzt, wenn der Gesetzgeber mit einer oder mehreren Normen zwei vergleichbare Interessenlagen des Betroffenen unterschiedlich regelt und dies allgemein als unfair, Ungleichbehandlung oder Fehler angesehen wird, so dass im Wege einer so genannten Rechtsfortbildung eine Analogie oder eine Korrektur herangezogen wird. Dies ist jedoch oftmals umstritten.