Widerstandsunfähigkeit

Die Widerstandsunfähigkeit spielt eine Rolle beim sexuellen Missbrauch von Widerstandsunfähigen und liegt dann vor, wenn das Opfer zur Zeit der Tathandlung gegenüber dem Ansinnen des Täters nicht imstande ist, einen zur Abwehr ausreichenden Widerstandswillen zu bilden, zu äußern oder zu bestätigen, gleich ob des Alters oder des physischen Zustands.

OLG Koblenz: Der sexuelle Missbrauch widerstandsunfähiger Personen gemäß § 179 StGB

Strafverteidigung in der OLG-Revision nach hartem Urteil wegen dubiosem, angeblich vorsätzlichem Geschlechtsverkehr:

Eine widerstandsunfähige Person nach § 179 StGB kann (auch) bei sexuellem Missbrauch (hier bei unter Drogen stehendem mutmaßlichen Opfer) nur sein, wer unfähig ist, einen ausreichenden Widerstandswillen gegen die sexuelle Handlung des Täters zu bilden.