sexueller Missbrauch von Kindern

BGH: „Die in der Anklage bezeichnete Tat“ im Sinne von § 264 I StPO

Zur Reduktion der Strafe wegen sexueller Nötigung und Kindesmissbrauch mittels Strafverteidigung in der Revision, wegen Abweichung in Strafprozess und Urteil von der ursprünglich angeklagten Tat. („Nachträglicher Freispruch von den nicht angeklagten Taten“, hier bei sexuellem Missbrauch von Kindern“.)

BGH: Zum Hinweis über straferhöhende Umstände gemäß § 265 II StPO

Folgen der fehlenden Aufklärung über straferhöhende Umstände im Strafprozess wegen sexuellem Missbrauch von Schutzbefohlenen (Kindern). (Strafverteidigung in der Revision, nach Vorenthaltung der vollumfänglichen Verteidigungsmöglichkeit des Angeklagten gegen den Vorwurf des „schweren“ sexuellen Missbrauchs).

Urteilsgründe müssen für Revisionsgericht nachvollziehbar sein

Im Sexualstrafrecht wie sexuellen Missbrauchs von Kindern und sonstigen Sexualdelikten muss sich das Gericht mit allen relevanten Tatsachen in der Beweiswürdigung auseinander setzen und vorallem bei Aussage gegen Aussage muss das Revisionsgericht bei einer Revision die Urteilsgründe überprüfen können.