Drohung

Als Drohung wird gemeinhin das „In Aussicht stellen eines zukünftigen Übels, auf dessen Verwirklichung der Täter Einfluss zu haben vorgibt“ verstanden. Es kann mit Gewalt oder mit zukünftigen Ereignissen, aber auch mit zukünftigen Straftaten gedroht werden.

KG Berlin: Die Ankündigung einen Lebenssachverhalt im Internet zu veröffentlichten ist nicht in jedem Fall eine Nötigung im Sinne des § 240 StGB

Nötigung: Ankündigung der Veröffentlichung eines Lebenssachverhalts im Internet ist keine Drohung mit einem empfindlichen Übel, also keine Nötigung des angeklagten Rechtsanwalts.

Schwere räuberische Erpressung mit einer Spielzeugpistole

Urteil zu hart, Strafe gemildert: Ein Banküberfall mit Spielzeugpistole ist eine räuberische Erpressung. „Schwere räuberische Erpressung mit Sicherungsverwahrung“ erfordert für den BGH ein bisschen mehr als nur die Vortäuschung des Mitführens und Bedrohung mit einer vermeintlich gefährlichen Waffe, die sich im Nachhinein als Wasserpistole entpuppt .

12 Jahre Haft nach versuchtem Totschlag in zwei Fällen: Wie eine Hinrichtung

Nach versuchtem Totschlag / versuchter Ermordung seiner Ex-Freundin und deren Bruder auf dem ALDI Parkplatz in Bottrop folgt die Verurteilung zu 12 Jahren Haftstrafe. Mordmerkmale der Rache scheinen gegeben, das Merkmal der Heimtücke sieht das Gericht jedoch nicht als erfüllt an.

Blockieren des Fahrtweges eines Motorrads durch einen Fußgänger für 30 Sekunden

Der BGH zum Freispruch nach angeblicher Nötigung, zum Vorwurf der Nötigung ohne Drohung oder Gewalt im Straßenverkehr:

Unter welchen Umständen ist es strafbar, einem Motorradfahrer für kurze Zeit den Weg zu blockieren? Wann spricht man im Strafrecht von einer Nötigung?