Revision

Die Revision ist ein Rechtsmittel in Strafverfahren und kann gegen alle erstinstanzlichen Urteile eingelegt werden. Als Revisionsgerichte stehen dabei die Oberlandesgerichte (gegen erstinstanzliche Urteile des Amtsgerichts) und der Bundesgerichtshof (gegen erstinstanzliche Urteile vom Landgericht oder Oberlandesgericht) zur Verfügung. Anders als in der Berufung ist die Revision jedoch keine Tatsacheninstanz. In der Revision wird lediglich überprüft, ob gegen Verfahrensrecht oder materielles Recht verstoßen wurde. Eine eigene Beweisaufnahme durch das Revisionsgericht findet nicht statt.

Erfolgreiche Revision durch Rechtsanwalt Dr. Böttner vor dem OLG Stuttgart

Verteidigung im Sexualstrafrecht: Erneut konnte Rechtsanwalt Dr. Böttner ein erfolgreiches Revisionsverfahren für einen Mandanten führen. Das Oberlandesgericht Stuttgart folgte umfänglich der Argumentation aus der Revisionsbegründung und hob die Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe auf. Insbesondere bei Aussage-gegen-Aussage-Konstellationen machen Gerichte häufig Fehler, die mittels der Revision erfolgreich angegriffen werden können.

Erfolgreiche Revision durch Rechtsanwalt Dr. Böttner in einem BtMG-Verfahren

Rechtsanwalt Dr. Böttner führte erfolgreich die Revision in einem Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Ziel war es, eine bewährungsfähige Strafe zu erreichen. Nun muss das Landgericht Augsburg erneut entscheiden und die Chancen stehen gut, dass das Ziel dank der Revision erreicht werden kann.

Staatsanwaltschaft legt keine Revision im Fall Hoeneß ein – Urteil kann rechtskräftig werden

Keine Revision im Hoeneß-Prozess. Neben Uli Hoeneß verzichtet die Staatsanwaltschaft auf das Rechtsmittel der Revision. Das Urteil gegen den ehemaligen Präsidenten vom FC Bayern München wegen der Steuerhinterziehung in 7 Fällen wird rechtskräftig.

Würgen als gefährliche Körperverletzung (§ 224 StGB)

Bei der Beurteilung, ob Würgen eine das Leben gefährdende Behandlung darstellt, kommt es maßgeblich auf Dauer und Stärke der Handlung an. Bei der Strafverteidigung entscheiden kleine Details, denn die zu erwartende Strafe für das Würgen hängt vom konkreten, im Strafverfahren plausibel gemachten Schweregrad der Körperverletzung ab.