Betäubungsmittelstrafrecht

Das Betäubungsmittelstrafrecht richtet sich nach dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) und stellt verschiedene Handlungen wie den Anbau, Erwerb oder das Handeltreiben mit Betäubungsmitteln wie Cannabis, Kokain, Amphetamin oder anderen Drogen unter Strafe.

Hausdurchsuchung ohne richterlichen Beschluss führt zum Beweisverwertungsverbot

Wohnungsdurchsuchung ohne richterlichen Beschluss und ohne „Gefahr im Verzug“ kann zu einem Beweisverwertungsverbot führen. Immer wieder stellt sich die Frage, ob nicht doch noch hätte gewartet werden können. So auch im jüngsten Fall, den das Amtsgericht Köln entscheiden musste.

Drogenversand „Shiny Flakes“ aufgeflogen – Was müssen Kunden nun fürchten?

Die Leipziger Polizei vermeldet einen der größten Drogenfunde Deutschlands. In Leipzig soll ein 20-Jähriger mittels der Webseite „Shiny Flakes“ Drogen über das Internet verkauft haben. Bei einer Wohnungsdurchsuchung der elterlichen Wohnung des Drogenversandhändlers fanden die Fahnder Drogen im Werte von rund 4 Millionen Euro.

Wie zeigen auf, was Sie als Betroffener nun tun sollten und wie Sie ein Strafverteidiger (auch nach der Online-Bestellung im Drogenversandhandel) schützen kann.

BVerfG: Verfassungsrechtliche Voraussetzungen für einen Durchsuchungsbeschluss

Die Rechtmäßigkeit einer Hausdurchsuchung beim Verdacht des Drogenbesitzes ist an hohe Hürden geknüpft. Es reicht nicht aus, wenn sich der Betroffene als Kontakt im Handy eines Drogendealers befindet. Die Verfassungsbeschwerde war daher erfolgreich!

Nicht geringe Mengen bei einer Cannabis-Plantage

BGH-Erläuterung zur Bestimmung des Strafmaßes beim Cannabis-Anbau:

Bei der Bestimmung einer nicht geringen Menge von Betäubungsmitteln (BtMG) hängt die Strafe von der geplanten und nicht von der bisher tatsächlich erzeugten Drogenmenge ab. Der strafrechtliche Zusammenhang zwischen Anbau von Cannabis und Handeltreiben mit Betäubungsmitteln kann die Strafverteidigung nach Cannabis-Anbau zusätzlich erschweren.