Diebstahl

Der Diebstahl nach § 242 StGB ist eine sehr praxisnahe Straftat und meint allgemein die Wegnahme einer fremden, beweglichen Sache in der Absicht, sich oder einem (anderen) Dritten diese rechtswidrig zuzueignen. In der Rechtswissenschaft wird hier von einem Vermögensdelikt gesprochen, weil es das Vermögen eines anderen Menschen verletzt.

Zum Grundfall des Diebstahls gesellen sich verschiedene Qualifikationen und besonders schwere Fälle wie der Einbruchsdiebstahl, der Diebstahl mit Waffen oder einem gefährlichen Werkzeug oder der Bandendiebstahl, die jeweils einen höheren Strafrahmen besitzen.

Ist die Zange ein gefährliches Werkzeug im Sinne des § 244 StGB?

Wer beim Diebstahl mit einem tendenziell gefährlichen Hilfsmittel (Werkzeug) erwischt wird, benötigt einen sehr guten Strafverteidiger:

Wann kann ein zum Diebstahl mitgebrachtes Werkzeug (z.B. eine Zange) im Strafrecht als gefährliches Werkzeug und somit als Waffe eingestuft werden (§ 244 StGB), die für den Dieb in einem vermeintlichen Strafprozess bezogen auf das Strafmaß am Ende selbst gefährlich wird?

Diebstahl im Supermarkt: Ab wann macht man sich strafbar?

Wann macht man sich wegen Diebstahl im Geschäft oder Supermarkt strafbar? Bereits im Laden oder bei Verlassen des Geschäfts? Die Grenzen im Strafrecht sind fließend. Strafverteidiger unterscheiden zwischen Beendigungsphase, Vollendung und Beendigung des Diebstahls. Die Höhe der Strafe für einen Diebstahl kann sehr unterschiedlich ausfallen.

Die gewerbsmäßige Begehung einer Straftat

Die gewerbsmäßige Begehung einer Straftat (z.B. gewerbsmäßiger Betrug, Hehlerei, Drogenhandel, Kinderpornografie, …) erhöht die Strafe und erfordert einen guten Strafverteidiger.

Dieser Artikel erläutert die Brisanz des Anfangsverdachts einer Planung und/oder Ausübung gewerbsmäßig organisierter Straftaten, die einzeln oder gar mit mehreren Personen verübt werden (sollen).

Der zeitliche Zusammenhang zwischen dem Diebstahl und der Beutesicherung bei § 252 StGB

Revision nach Diebstahl (Raub) im fahrenden Zug: Ausführungen des BGH zur Notwendigkeit eines engen zeitlichen Zusammenhangs zwischen Diebstahl und Beutesicherung (§ 252 StGB). Strafverteidigung erfolgreich – bei Nutzung eines Zwischenlagers liegt kein räuberischer Diebstahl vor.