gewerbsmässig

Es gibt einige Delikte im Strafrecht wie der Betrug, wo die Gewerbsmäßigkeit ein straferhöhendes Element ist. Nach der Definition handelt gewerbsmäßig, wer sich aus wiederholter Tatbegehung eine nicht nur vorübergehende, nicht ganz unerhebliche Einnahmequelle verschaffen will. Damit ist in der Regel die mehrfache Begehung bzw. die geplante Wiederholung einer vergleichbaren Straftat gemeint.

Die gewerbsmäßige Begehung einer Straftat

Die gewerbsmäßige Begehung einer Straftat (z.B. gewerbsmäßiger Betrug, Hehlerei, Drogenhandel, Kinderpornografie, …) erhöht die Strafe und erfordert einen guten Strafverteidiger.

Dieser Artikel erläutert die Brisanz des Anfangsverdachts einer Planung und/oder Ausübung gewerbsmäßig organisierter Straftaten, die einzeln oder gar mit mehreren Personen verübt werden (sollen).

BGH: Auch die Teilnahmehandlung muss sich als besonders schweren Fall darstellen

Ein wegen Beihilfe zum Betrug (Teilnahmehandlung bei gewerbsmäßigem Betrug) angeklagter Gehilfe kann bei besonders schwerer Schuld des Haupttäters nur dann ebenfalls nach den Richtlinien für einen besonders schweren Fall verurteilt werden, wenn auch die Teilnahmehandlung selbst einen besonders schweren Fall begründet. Darin wurden sich Strafverteidigung und Bundesgerichtshof (BGH) in der Revision am Ende einig.