Oralverkehr

Der Oralverkehr meint den Sex mit dem Mund, genauer gesagt wird das Geschlechtsorgan des Sexualpartners mit dem Mund berührt und stimuliert.

BGH: Erzwungenes "Lecken" ist keine Vergewaltigung, sondern sexuelle Nötigung iSd § 177 Abs. 1 StGB

Strafverteidigung wegen gemeinschaftlicher Vergewaltigung: Erzwungenes Lecken (hier ein Oralverkehr von Frau zu Frau) ist eine sexuelle Nötigung und keine Vergewaltigung. Der Vorwurf einer gemeinschaftlichen Vergewaltigung hält vor dem BGH nicht stand.

BGH: Zum Hinweis über straferhöhende Umstände gemäß § 265 II StPO

Folgen der fehlenden Aufklärung über straferhöhende Umstände im Strafprozess wegen sexuellem Missbrauch von Schutzbefohlenen (Kindern). (Strafverteidigung in der Revision, nach Vorenthaltung der vollumfänglichen Verteidigungsmöglichkeit des Angeklagten gegen den Vorwurf des „schweren“ sexuellen Missbrauchs).