Fesselsex: Geständnis im Mordprozess

Vor dem Landgericht Trier legte der wegen Mordes angeklagte 33-jährige Mann am Montag ein Geständnis ab. Darin räumte er weitestgehend ein, seine damalige Lebensgefährtin beim Sex unter Drogeneinfluss gefesselt, gewürgt und später mit einem Steakmesser erstochen zu haben. Nun erklärte der Angeklagte voller Bedauern diese Tat und will die Strafe und Schuld auf sich nehmen.

Nach dem Tathergang soll der Mann die 27-jährige Freundin beim Sex an das Bett gefesselt haben, was sie bereitwillig mitmachte. Anschließend soll er sie erwürgt haben. Später soll er ihr zwei Mal mit dem scharfen Messer in den Hals gestochen haben, um sicher zu gehen, dass sie auch tot sei.

In den darauffolgenden Tagen hat der Angeklagte offenbar mehrmals Geld von dem Konto der getöteten Freundin abgeholt, weswegen die Staatsanwaltschaft weiterhin auf Mord aufgrund des Mordmerkmals der Habgier abzielt. Im Tatzeitpunkt stand der Angeklagte anscheinend unter dem Einfluss der Droge  Legal Highs.

( Quelle: Welt online, 9.07.2012 )