Strafrahmen

Zu der Strafzumessung zählt die Bildung eines Strafrahmens, also der Bereich zwischen der gesetzlich möglichen Maximalstrafe und der gesetzlichen Mindeststrafe. Durch strafmildernde und strafschärfende Umstände und unter Berücksichtigung des Einzelfalls kann der Richter einen Strafrahmen festlegen.

BGH: Auch die Teilnahmehandlung muss sich als besonders schweren Fall darstellen

Ein wegen Beihilfe zum Betrug (Teilnahmehandlung bei gewerbsmäßigem Betrug) angeklagter Gehilfe kann bei besonders schwerer Schuld des Haupttäters nur dann ebenfalls nach den Richtlinien für einen besonders schweren Fall verurteilt werden, wenn auch die Teilnahmehandlung selbst einen besonders schweren Fall begründet. Darin wurden sich Strafverteidigung und Bundesgerichtshof (BGH) in der Revision am Ende einig.

BGH: Zur Vermögensbetreuungspflicht durch den Gehilfen im Rahmen der Untreue nach § 266 I StGB

Strafverteidigung nach Verurteilung wegen Beihilfe zur Untreue in besonders schweren Fällen:

Untreue und Vermögensbetreuungspflicht bei Behilfe zur Untreue im deutschen Strafrecht. Der BGH u.a. zur Möglichkeit (und Nichtbeachtung) der Strafmilderung für Gehilfen nach § 28 StGB.