Bewährungsstrafe

Die Bewährungsstrafe ist in der Regel im Strafprozess die Strafe des Verurteilten, dass eine Freiheitsstrafe für einen bestimmten Zeitraum ausgesetzt wird (Bewährungszeit), in welchem er sich zu bewähren hat, also das Vertrauen in seiner Besserung und positiven Sozialprognose bestätigen soll. Auch die vorzeitige Haftentlassung zur Aussetzung der restlichen Freiheitsstrafe bei positiver Sozialprognose zählt hierzu.

OLG Dresden: Bei einem Widerruf der Bewährung muss die Zulässigkeit der Auflage berücksichtigt werden

Strafverteidiger mit „sofortiger Beschwerde“ beim OLG Dresden: Wenn die verletzte Bewährungsanordnung unzulässig war, kann bei einem Verurteilten kein Widerruf der Strafaussetzung (Strafe auf Bewährung) erfolgen (hier bei Freiheitsstrafe auf Bewährung wegen Drogenhandels mit nachgeschobener Auflage).